BNB im Schweizer Online-Casino-Markt: zehn konzessionierte Häuser, kein Binance Coin

Updated September 2026
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Wer in der Schweiz nach einem «BNB Casino Vergleich» sucht, stösst rasch auf eine Besonderheit des hiesigen Marktes: Der gesamte Bereich der Online-Casinos ist gesetzlich geschlossen. Eine Konzession zum Betrieb eines Online-Casinos erhalten ausschliesslich landbasierte Spielbanken mit eidgenössischer Bewilligung, und jede dieser Konzessionen deckt genau ein Online-Angebot ab. BNB, die Kryptowährung der Börse Binance, gehört nicht zu den Zahlungsmitteln, die eines dieser zehn Häuser offiziell entgegennimmt. Der «Vergleich», den dieser Markt hergibt, ist deshalb weniger ein Vergleich von Krypto-Casinos als ein Vergleich darüber, was die zehn ESBK-lizenzierten Marken einem Spieler bieten, der aus den unterschiedlichsten Richtungen kommt — vom Krypto-Enthusiasten bis zur Person, die einfach mit TWINT einzahlen will.

Geöffnete Krypto-Wallet auf einem Monitor mit stilisiertem digitalem Schloss — binance coin casino vergleich
Bei Casineo beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-.

Stand: 30 September 2026 — abgeglichen gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos (Stand 17. März 2026).

Rechtslage: Warum kein Schweizer Online-Casino BNB akzeptiert

Die Schweizer Geldspielgesetzgebung unterscheidet sich von vielen ausländischen Märkten durch eine harte Struktur: Lizenzierte Online-Casinos dürfen nur als Erweiterung einer landbasierten Spielbank mit eidgenössischer Konzession betrieben werden. Aufsichtsbehörde ist die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission). Für Lotterien und Sportwetten ist die Gespa zuständig. Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft, und mit ihm wurde das Online-Casino-Spiel in der Schweiz legalisiert — aber innerhalb des geschlossenen Kreises der Konzessionsinhaber.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — binance coin casino vergleich
Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777 erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.

Was bedeutet das konkret für jemanden, der mit BNB einzahlen will? Eine ganze Menge. Crypto-Zahlungen sind in den Geschäftsbedingungen der ESBK-lizenzierten Häuser nicht vorgesehen. Die akzeptierten Zahlungsmethoden sind durchwegs franken-basiert und lauten auf Schweizer Franken (CHF). Was bei allen zehn Marken funktioniert, sind TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisungen, Apple Pay und je nach Haus Skrill, Neteller, paysafecard oder Aircash Abon. Kryptowährungen wie BNB, Bitcoin oder Ether tauchen in dieser Liste nicht auf.

Das hat handfeste Gründe. Die Schweiz verlangt von ihren Online-Casinos eine vollständige Identitätsprüfung — anonymes Spielen ist rechtlich ausgeschlossen. Eine Blockchain-Transaktion über BNB Chain würde die geldwäscherechtliche Rückverfolgbarkeit, die das BGS voraussetzt, durch ein pseudonymes System ersetzen. Die ESBK akzeptiert dieses Konstrukt nicht, und kein Schweizer Casino kann es sich leisten, hier einen Graubereich zu betreiben. Wer mit Kryptowährungen spielen will, weicht zwangsläufig auf ausländische Anbieter aus — und das ist der Punkt, an dem die Rechtslage ungemütlich wird.

Ausländische Online-Casinos, die sich an Schweizer Spielerinnen und Spieler richten, ohne eine Schweizer Konzession zu besitzen, werden auf eine Sperrliste gesetzt und via DNS gesperrt. Das BGS richtet sich dabei an den Anbieter, nicht an die Spielerin: Wer auf einer solchen Seite spielt, macht sich nicht strafbar, verliert aber den gesamten Schutzrahmen des Schweizer Rechts. Gewinne ausländischer Anbieter sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, Streitfälle werden nicht von einer Schweizer Aufsichtsbehörde geschlichtet, und die Spielsperre gilt dort ohnehin nicht. Wer aus den genannten Gründen einen Schweizer Anbieter sucht, bezahlt dafür mit einem eingeschränkten Zahlungsmittelset — aber mit voller Aufsicht und dem Sozialkonzept, das jedes konzessionierte Haus vorhalten muss.

Spielerschutz und Spielsperre: Was unabhängig vom Zahlungsmittel gilt

Der Spielerschutz ist im BGS nicht als Nebensatz geregelt, sondern als tragendes Element. Jedes ESBK-lizenzierte Online-Casino betreibt ein Sozialkonzept, dessen Ziel es ist, problematisches Spielverhalten frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden. Die Mechanismen reichen von freiwillig gesetzten Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits bis hin zur Pflicht, bei häufigem oder hochvolumigem Spiel einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einzufordern. Liegt dieser Nachweis nicht vor oder sind die finanziellen Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — binance coin casino vergleich
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Die zentrale Einrichtung ist die Spielsperre. Sie wird bei einer der konzessionierten Stellen beantragt und gilt anschliessend für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und — seit dem 7. Januar 2025 — auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der ursprüngliche Sperrgrund nicht mehr besteht. Die Spielsperre wirkt unabhängig davon, mit welcher Zahlungsmethode eingezahlt wird und ob das Spiel online oder am Spieltisch stattfindet.

Diese Architektur ist nicht mit einem Bonus- oder VIP-Programm vergleichbar — sie ist die Antwort auf eine gesetzliche Pflicht. Wer sich für ein ESBK-lizenziertes Haus entscheidet, akzeptiert damit auch, dass Limits durchgesetzt werden, die ein ausländisches Casino nicht anwenden würde. Für Spielerinnen und Spieler, die ihre Ausgaben bewusst steuern wollen, ist das ein Vorteil. Für Spieler, die ausschliesslich nach Anonymität und unbeschränkten Einsätzen suchen, ist es das Gegenteil.

Krypto und Anonymität: Was BNB in der Schweiz verspricht und was es halten kann

Auf dem Papier klingt die Idee bestechend: Eine Transaktion über die BNB Chain wird in etwa 0,45 Sekunden bestätigt, fällt unter die dokumentierte Blockzeit der BNB Smart Chain, und die Wallet-Adressen sind pseudonym. Wer mit BNB in einem Online-Casino einzahlt, hinterlässt keine Kontoverbindung, keine Kartendaten und keine Telefonnummer. Die BNB selbst existiert seit 2017, aus einem Initial Coin Offering zwischen dem 26. Juni und dem 3. Juli 2017, ursprünglich als Ethereum-Token emittiert, im September 2020 auf die eigene Binance Smart Chain migriert und im Februar 2022 offiziell in BNB umbenannt. Das maximale Angebot lag laut den öffentlichen Unterlagen bei 200 Millionen Token; periodische Coin-Burns verringern den Gesamtbestand.

In einem vollständig regulierten Markt wie der Schweiz läuft diese Logik ins Leere. Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos akzeptieren BNB nicht. Wer trotzdem mit Krypto spielen will, muss zu einem ausländischen Anbieter wechseln. Was dann folgt, ist eine Rechnung mit Posten, die in der Werbung des Anbieters nicht auftauchen: Kein Schweizer Spielerschutz, keine Spielsperre, die im Inland wirkt, keine Streitbeilegung durch die ESBK, und Gewinne sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig.

Der eigentliche Punkt ist nicht, dass Krypto pauschal schlecht ist. Wer mit Krypto spielt, tauscht Regulierung gegen Geschwindigkeit. Im Schweizer Markt ist das ein schlechter Handel, weil die Regulierung hier vergleichsweise engagiert umgesetzt wird — Einzahlungslimits, Sozialkonzepte, eine zentrale Sperrdatei, einheitliche Werberegeln nach Art. 74 BGS. Wer das nicht will, hat in der Schweiz kein passendes Angebot. Wer es will, muss die Rechnung vollständig kennen, bevor er einzahlt.

Zahlungsmethoden und Auszahlungsgeschwindigkeit: Was statt BNB funktioniert

Wer in einem ESBK-Casino spielt, zahlt in Franken ein und in Franken wieder aus. Die akzeptierten Methoden sind durchwegs CHF-Rails, und innerhalb dieser Rails ist die Geschwindigkeit hoch. TWINT-Einzahlungen werden sofort verarbeitet, sobald die Zahlung in der App bestätigt ist. Kreditkarteneinzahlungen laufen in der Regel ebenfalls in Echtzeit. Bei Auszahlungen gilt: Die meisten Häuser schreiben Gewinne binnen Stunden bis wenigen Werktagen gut, der Mindestbetrag liegt häufig bei CHF 10, und die Auszahlung erfolgt auf ein Konto, das auf den eigenen Namen lauten muss.

Was die zehn Marken im Detail anbieten, ist unterschiedlich, aber innerhalb eines klaren Rahmens. Casineo (CHF 10 Mindesteinzahlung) arbeitet mit TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Swiss4win nimmt TWINT ab CHF 10 ohne Zusatzgebühren entgegen. Casino777 akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, ebenfalls ohne Einzahlungsgebühren. Mycasino setzt den Mindestauszahlungsbetrag bei CHF 10; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Jackpots erlaubt TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard, schreibt TWINT sofort gut und zahlt ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen aus — Kreditkarte und Revolut sind dort keine Auszahlungsziele. Admiral bietet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. 7melons akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard ab CHF 10, mit einem Höchstbetrag von CHF 100’000 bei PostFinance. StarVegas nimmt VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard ab CHF 10 entgegen. Pasino akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung; Mindesteinzahlung CHF 10, Mindestauszahlung CHF 0.01. Swiss Casinos schliesslich nimmt Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung entgegen.

Die Geschwindigkeit ist also nicht das Problem. Eine TWINT-Einzahlung ist schneller als eine On-Chain-Transaktion, weil sie keine Bestätigungszeit braucht. Auszahlungen auf ein Schweizer Bankkonto sind in der Regel am nächsten Werktag da, bei manchen Häusern früher. Wer «sofort» sucht, findet es bei jedem dieser zehn Anbieter. Wer es in BNB sucht, sucht am Markt vorbei.

Bonusstrukturen und Aktionsangebote: Worauf sich der Vergleich stützt

Aktionsangebote sind in der Schweiz nicht verboten, aber durch Art. 74 BGS an enge Regeln gebunden. Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und sie darf nicht für unlizenzierte Spiele werben. Innerhalb dieses Rahmens bieten die zehn ESBK-Häuser unterschiedliche Boni und Aktionen an — Willkommenspakete, Free Spins, gelegentlich Cash-Bonus-Komponenten, deren Konditionen im jeweiligen Haus geregelt sind.

Was den Vergleich hier trägt, ist nicht die Höhe eines einzelnen Bonus, sondern die durchschnittliche Belastung, die ein Bonus für eine Spielerin bedeutet. Angenommen wird ein Bonus in der Grössenordnung, wie sie für eines der lizenzierten Häuser veröffentlicht ist, mit einem üblichen Wettumsatz-Faktor: Der erforderliche Umsatz ergibt sich aus Bonusbetrag mal Wettfaktor. Liegt der Umsatz etwa beim 30- bis 40-fachen des Bonus, ist die zu leistende Spielmenge substanziell, aber im Markt nicht unüblich. Wer mit einem kleineren Bonus startet, etwa in der Spanne zwischen niedrigen zweistelligen Franken und wenigen hundert Franken, kann das erforderliche Volumen über Slots mit kleiner Nominalgrösse leisten — und liegt damit im Stundenbereich, nicht im Tagesbereich. Wer mit einem höheren Bonus startet und Slots mit höherem Nominalwert spielt, bewegt sich schnell in den Bereich mehrerer Stunden. Die Bandbreite, die sich daraus ergibt, ist die Information, die dieser Vergleich liefern kann: Wie lange ein Bonus bei welchem Nominal und welchem Spin-Anteil realistisch braucht — eine Spanne, nicht ein einzelner Wert.

Was die Seite nicht sagen kann, ohne zu spekulieren: Welcher Bonus bei welcher Marke in welcher Woche aktiv ist. Die Aktionsangebote der zehn Häuser sind nicht statisch, und der hier durchgeführte Vergleich beruht auf dem, was die Marken auf ihren eigenen Seiten veröffentlichen. Wer sich für ein bestimmtes Haus interessiert, prüft das aktuelle Angebot direkt dort.

Mobile Nutzung und App-Verfügbarkeit

Alle zehn ESBK-lizenzierten Häuser sind über mobile Browser voll spielbar, und die meisten unterhalten zusätzlich native Apps für iOS und Android. Die Bedienung ist auf Touch ausgelegt, Ein- und Auszahlungen laufen auch unterwegs, und die Spiele sind für kleinere Bildschirme angepasst. Was die mobile Nutzung vom stationären Spiel unterscheidet, ist im Wesentlichen das Sessionformat: Kürzere Spielsitzungen, häufigere Pausen, ein anderer Umgang mit Wartezeiten.

Für Krypto-Nutzerinnen und -Nutzer ist der mobile Aspekt besonders relevant, weil die BNB-Wallet in der Regel auf dem Smartphone liegt. Eine Transaktion von der Wallet in ein Casino wäre auf dem Gerät, auf dem das Wallet sowieso läuft, besonders bequem — wenn die Empfängerseite BNB akzeptieren würde. Da kein ESBK-Haus das tut, endet dieser Pfad hier. Wer mobile spielen will, aber auf ein Schweizer Casino setzt, nutzt die TWINT-App für Einzahlungen und den mobilen Browser für das Spiel selbst.

Spielauswahl: Was die zehn Häuser gemeinsam haben und was sie unterscheidet

Slots, Roulette, Blackjack, Live-Dealer-Tische und in einigen Häusern Poker — diese fünf Kategorien decken praktisch alle zehn ESBK-lizenzierten Marken ab. Die konkreten Spielbibliotheken unterscheiden sich erheblich: Manche Häuser arbeiten mit einem knappen Dutzend Provider, andere mit über vierzig. Wer auf einen bestimmten Provider oder ein bestimmtes Live-Dealer-Studio setzt, muss das im Einzelfall prüfen — der «Vergleich» an dieser Stelle stösst an die Grenze dessen, was eine allgemeine Seite leisten kann.

Was die Seite leistet, ist die Einordnung der Spielmechanik: Slots haben einen RTP (Return to Player), der vom Anbieter festgelegt wird und in der Regel zwischen 94 und 97 Prozent liegt. Blackjack und Roulette haben feststehende, vom Regelwerk abhängige Erwartungswerte. Live-Tische unterscheiden sich durch die Anzahl der verfügbaren Plätze, die Setzlimits und die Anbieter (Pragmatic Live, Evolution und andere sind in Schweizer Häusern verbreitet, aber nicht überall gleichermassen vertreten). Volatilität ist eine Slot-Eigenschaft, die angibt, wie stark ein Spiel um seinen RTP-Wert schwankt — wer lange ruhige Sessions bevorzugt, sucht niedrige Volatilität; wer höhere Schwankung in Kauf nimmt, sucht hohe. Welcher Slot zu welchem Profil passt, ist eine persönliche Wahl.

Wer BNB-Slots, also explizit als Krypto-Slots vermarktete Titel, sucht, findet sie nicht im Schweizer Markt. Die Anbieter solcher Slots sitzen in Jurisdiktionen, die keine Schweizer Konzession erfordern. Wer sie spielt, wechselt in einen Bereich ohne Schweizer Aufsicht.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt die zehn Marken, die nach der ESBK-Liste vom 17. März 2026 in der Schweiz eine Konzession für Online-Casino-Spiele besitzen. Jede Marke ist die Online-Erweiterung eines landbasierten Casinos. Keine dieser Marken akzeptiert BNB oder andere Kryptowährungen als Einzahlungsmethode.

Casino Landbasiertes Haus Online seit BNB als Zahlungsmittel
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 —
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 —
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 —
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 —
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 —
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 —

Was diese Tabelle zeigt, ist die Geschlossenheit des Marktes: Zehn Häuser, alle an ein landbasiertes Casino gekoppelt, alle ohne Krypto-Support. Was sie nicht zeigt, ist die Spielmechanik im Einzelfall — dafür ist die Liste der akzeptierten Zahlungsmethoden der bessere Anhaltspunkt. Casineo ist die jüngste Erweiterung, Swiss4win arbeitet seit Frühjahr 2021, Casino777 ist seit 2019 im Online-Markt. Wer auf einen etablierten Anbieter mit längerer Online-Historie setzt, hat die meisten Optionen; wer das neueste Haus sucht, landet bei Casineo.

Die zehn Häuser im Einzelnen

Casineo

Casineo ist die Online-Erweiterung des Casinos Locarno und seit dem 17. März 2026 als ESBK-lizenziertes Online-Casino geführt. Damit ist es die jüngste Erweiterung im Zehnerkreis und entsprechend neu im Markt. Die Mindesteinzahlung über alle Methoden liegt bei CHF 10, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. BNB und andere Kryptowährungen sind als Zahlungsmittel nicht vorgesehen — wer hier spielen will, zahlt in Franken.

Die junge Marktpräsenz ist Chance und Risiko zugleich: Wer ein Haus sucht, das sich aktuell positionieren muss, findet hier eher Aktionen als bei einem Platzhirsch. Wer einen Anbieter mit längerer Online-Historie und damit erprobterer Plattform sucht, ist bei Casineo weniger gut aufgehoben.

Swiss4Win

Swiss4Win ist die Online-Erweiterung des Casinos Lugano und seit dem 1. März 2021 aktiv. Das Haus ist auf TWINT-Einzahlungen ausgerichtet, die ab CHF 10 ohne Zusatzgebühren verarbeitet werden und sofort nach Bestätigung in der TWINT-App gutgeschrieben sind. Das macht Swiss4Win zu einer besonders einfachen Wahl für Spielerinnen und Spieler, die ohnehin TWINT nutzen und keine zusätzlichen Gebühren akzeptieren wollen.

Die Tatsache, dass TWINT hier so prominent funktioniert, ist kein Zufall: Lugano ist ein Tessiner Haus, TWINT ist im Tessin verbreitet, und die technische Integration funktioniert entsprechend reibungslos. Für Spieler aus der Deutschschweiz ist die Erfahrung identisch, aber die Assoziation bleibt italienisch-sprachig geprägt.

Casino777

Casino777 ist die Online-Erweiterung des Casinos Davos und seit dem 9. September 2019 online. Das Haus akzeptiert eine breite Palette an Einzahlungsmethoden: Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung. Casino777 erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die Breite des Zahlungsset ist bemerkenswert, weil sie Spielerinnen und Spielern mit unterschiedlichen Vorlieben entgegenkommt — wer mit Karte zahlt, wer TWINT nutzt, wer Prepaid-Karten bevorzugt.

Wer ein Haus mit langer Online-Historie und breiter Zahlungsabdeckung sucht, ist hier richtig. BNB fehlt wie bei allen anderen; wer Krypto will, ist auch hier falsch.

Mycasino

Mycasino ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei CHF 10; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Diese niedrige Schwelle ist ein Vorteil für Spielerinnen und Spieler, die kleinere Beträge flexibel abrufen wollen.

Die Verbindung zu Luzern bringt ein bestimmtes Spielpublikum mit: Touristisch geprägt, mit einem Mix aus Online- und landbasiertem Angebot. Wer das Luzerner Casino kennt, weiss in etwa, was Mycasino bietet — und wer es nicht kennt, sollte das vor der Anmeldung prüfen, weil die Online-Erweiterung nicht zwingend das gesamte Portfolio abbildet.

Jackpots

Jackpots ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online — damit eines der ersten Häuser im Schweizer Online-Markt überhaupt. Akzeptiert werden TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. TWINT-Einzahlungen sind gebührenfrei und werden sofort verarbeitet. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet — Kreditkarte und Revolut sind als Auszahlungsziele ausgeschlossen.

Diese letzte Einschränkung ist mehr als eine Fussnote: Sie bedeutet, dass Spieler ohne Schweizer Bank- oder Postkonto hier nicht auszahlen können. Für die grosse Mehrheit der Spielerinnen und Spieler mit Schweizer Wohnsitz und Konto ist das kein Problem; für alle anderen ist es ein klares Ausschlusskriterium.

Admiral

Admiral ist die Online-Erweiterung des Casinos Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online — und damit, abgesehen von Casineo, der zweitjüngste Eintrag in der Liste. Akzeptiert werden Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. Damit ist Admiral.ch eines der wenigen Häuser, die Skrill und Neteller im Zahlungsset führen — was für Spielerinnen und Spieler relevant ist, die diese E-Wallets ohnehin nutzen.

Die sehr junge Online-Präsenz bedeutet, dass das Haus noch im Aufbau ist. Wer einen Anbieter mit langer Historie sucht, ist anderswo besser aufgehoben; wer ein aktuelles Angebot mit E-Wallet-Optionen sucht, könnte Admiral.ch in Betracht ziehen.

7melons

7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Akzeptiert werden TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10, der Höchstbetrag bei PostFinance-Einzahlungen bei CHF 100’000 — das ist hoch genug, um auch für High-Stake-Spielerinnen und -Spieler kein Problem darzustellen.

Der Name «7melons» spielt auf das Berner Casino an und signalisiert einen gewissen Markencharakter. Für Spieler aus der Deutschschweiz ist 7melons eines der natürlicheren Angebote, weil das Mutterhaus in Bern sitzt.

StarVegas

StarVegas ist die Online-Erweiterung des Casinos Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10. Damit führt StarVegas, ähnlich wie Admiral.ch, Skrill und Neteller im Zahlungsset.

Interlaken als Standort bringt eine touristisch geprägte Identität mit. Für Spielerinnen und Spieler, die das Casino Interlaken kennen, ist StarVegas die naheliegende Online-Erweiterung. Für alle anderen ist es eines von mehreren Häusern mit vergleichbarem Zahlungsset.

Pasino

Pasino ist die Online-Erweiterung des Casinos Meyrin und seit dem 16. November 2020 online. Akzeptiert werden Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestauszahlungsbetrag CHF 0.01 — und damit einer der niedrigsten im Zehnerkreis.

Ein Auszahlungsminimum von einem Cent hebt die Schwelle für Auszahlungen praktisch auf: Wer auch nur einen kleinen Betrag abrufen will, kann das hier ohne Restguthaben-Probleme tun. Das ist ein echtes Differenzierungsmerkmal gegenüber Häusern mit CHF-10-Mindestbetrag bei Auszahlungen.

Swisscasinos

Swisscasinos ist die Online-Erweiterung des Casinos Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 online. Akzeptiert werden Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Liste der Kartenmarken ist breit: Diners Club und Discover sind nicht selbstverständlich.

Swisscasinos ist eines der am frühesten gestarteten Häuser und hat entsprechend Erfahrung im Online-Betrieb. Wer einen etablierten Anbieter mit breitem Kartenset sucht, ist hier richtig.

Überblick: Welcher Weg bleibt für wen

Wer diesen Vergleich liest, kommt aus einer von drei Richtungen. Die erste Richtung sind Krypto-Nutzerinnen und -Nutzer, die mit BNB spielen wollen und nun feststellen, dass die Schweizer Lizenzlandschaft das nicht hergibt. Für sie ist die Frage nicht, welches Schweizer Casino das beste ist, sondern ob sie überhaupt auf dem Schweizer Markt spielen wollen. Wer auf Schweizer Aufsicht, Spielsperre und Steuerfreiheit bis zur Schwelle Wert legt, bleibt im Inland und verzichtet auf BNB. Wer auf BNB nicht verzichten will, verlässt den geschützten Rahmen und akzeptiert die Folgen.

Die zweite Richtung sind Spielerinnen und Spieler, die in der Schweiz leben, ein Konto bei einer Schweizer Bank oder PostFinance haben und einfach ein reguliertes Online-Casino suchen. Für sie ist die Tabelle im Abschnitt «Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Vergleich» die richtige Orientierung: zehn Häuser, alle ESBK-lizenziert, alle mit ähnlichen Zahlungsmethoden. Die Unterschiede liegen im Detail — Auszahlungsminimum, Kartenmarken, E-Wallets, Online seit wann.

Die dritte Richtung sind Spieler, die zwischen In- und Ausland schwanken. Für sie ist die Rechnung klar: Wer einmal auf einem ausländischen Krypto-Casino gespielt hat und dort einen grossen Gewinn realisiert, schuldet darauf in der Schweiz Einkommensteuer. Wer mit demselben Gewinn aus einem ESBK-Haus kommt, bleibt bis zur Schwelle steuerfrei. Diese Differenz wiegt schwerer als jede BNB-Transaktion schnell oder günstig sein kann.

Der «Vergleich», den der Schweizer Markt für BNB hergibt, ist am Ende kein Vergleich von Krypto-Features. Er ist ein Vergleich darüber, welche Art von Schutz eine Spielerin will, wie viel ihr Regulierung wert ist und ob sie bereit ist, dafür auf eine bestimmte Zahlungsmethode zu verzichten. Für Spielerinnen und Spieler, die auf Regulierung setzen, ist die Antwort eindeutig: In der Schweiz spielen, mit TWINT oder Karte, ohne BNB. Für alle anderen ist die Schweiz der falsche Markt.

Häufig gestellte Fragen

Ist es legal, in einem Schweizer Online-Casino mit BNB zu bezahlen?

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos in der Schweiz akzeptieren keine Kryptowährungen wie BNB. Sie arbeiten mit Franken-basierten Zahlungsmethoden wie TWINT, Kreditkarten, PostFinance und Banküberweisungen. Wer mit BNB spielen will, muss auf einen ausländischen Anbieter ausweichen, was den Verlust des Schweizer Schutzes nach sich zieht.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Eine ESBK-Lizenz bedeutet, dass das Online-Angebot die digitale Erweiterung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession ist. Die ESBK veröffentlicht eine Liste der konzessionierten Online-Casinos; jedes seriöse Schweizer Casino verweist auf seine Lizenz und sein landbasiertes Mutterhaus. BNB als Zahlungsmittel bietet keines der zugelassenen Häuser an.

Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?

Die Spielsperre wird bei einem konzessionierten Anbieter beantragt und gilt anschliessend für alle lizenzierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, sofern der ursprüngliche Sperrgrund nicht mehr besteht. Die Spielsperre ist unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode und gilt für Online- und landbasierte Angebote gleichermassen.

Sind Gewinne aus Schweizer Online-Casinos steuerfrei?

Gewinne aus ESBK-lizenzierten Online-Casinos sind in der Schweiz bis zur Schwelle steuerfrei. Oberhalb dieser Schwelle fällt die Verrechnungssteuer auf den darüber hinausgehenden Betrag an. Gewinne ausländischer oder unlizenzierter Anbieter sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig. Für die genaue Schwelle und die persönliche Situation ist eine Steuerberatung empfehlenswert.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten in der Schweiz?

Ausländische Online-Casinos, die sich an Schweizer Spielerinnen und Spieler richten, ohne eine Schweizer Konzession zu besitzen, werden auf eine Sperrliste gesetzt und über DNS blockiert. Das Verfahren richtet sich gegen den Anbieter, nicht gegen die Spielenden. Wer auf einer solchen Seite spielt, macht sich nicht strafbar, verliert aber den Schweizer Schutzrahmen, die Spielsperre greift dort nicht, und Gewinne sind steuerpflichtig.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Freispiele Hub”.

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