Beste Craps Online Casinos Schweiz: die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Überblick

Updated September 2026
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Craps gehört zu den populärsten Würfelspielen weltweit, doch in der Schweiz ist das Angebot streng reguliert: Nur wer eine Online-Konzessionserweiterung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) besitzt, darf das Spiel anbieten. Stand 30 September 2026 sind das exakt zehn Betreiber, jeder davon die digitale Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos. Wer hier spielt, spielt innerhalb eines klar abgesteckten rechtlichen Rahmens. Wer ausweicht, landet auf der Sperrliste.

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — beste craps online casinos schweiz
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Dieser Überblick ordnet das Angebot nach Funktionsweise, Spielerschutz, Lizenzlage und konkreten Konditionen der zehn Anbieter ein. Die Daten wurden gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken (Stand 17. März 2026) abgeglichen.

Krypto, Anonymität und Pseudonymität bei Schweizer Online-Casinos

Wer Craps mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung spielen will, sucht in der Schweiz etwas, das die ESBK-Lizenz nicht hergibt. Das Geldspielgesetz (BGS) verlangt von jedem konzessionierten Anbieter eine vollständige Identitätsprüfung — anonyme Echtgeld-Spiele sind in der Schweiz schlicht nicht zugelassen. Auch Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum tauchen im Zahlungsportfolio der zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos nicht auf. Die Akzeptanz beschränkt sich auf Franken-basierte Methoden: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung und teilweise E-Wallets.

Das hat handfeste Gründe. Die Verpflichtung zum Sozialkonzept — also zum Schutz vor Spielsucht — bindet Ein- und Auszahlungen an eine identifizierte Person. Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits greifen nur, wenn der Anbieter weiss, wer spielt. Krypto-Zahlungen, die ohne Personenkonto funktionieren, würden diesen Schutzmechanismus aushöhlen. Die ESBK akzeptiert sie deshalb nicht als Zahlungsmittel im regulierten Bereich.

Wer dennoch mit Krypto spielen will, weicht auf unkonzessionierte Plattformen aus. Diese unterliegen keiner Schweizer Aufsicht, sind nach Art. 86 BGS auf der Sperrliste und werden auf DNS-Ebene blockiert. Die Gewinne solcher Plattformen sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig. Im Streitfall gibt es keine Schweizer Anlaufstelle. Kurz: In der Schweiz schliesst sich Craps mit Krypto und echte Rechtssicherheit gegenseitig aus.

Boni und Aktionen der Schweizer Online-Casinos für Craps

Die Suche nach einem «Craps Casino Bonus» trifft in der Schweiz auf einen Markt, der Bonusstrukturen anders handhabt als viele ausländische Angebote. Das BGS verbietet irreführende oder aufdringliche Werbung, und das Werberecht (Art. 74 BGS) kennt keine festen Bonusobergrenzen — aber es verlangt, dass Angebote transparent sind. Üblich sind Willkommenspakete mit Einzahlungsbonus und Freispielen auf Slots; Live-Tischspiele und damit auch Craps sind häufig ausgeschlossen.

Ob ein bestimmter Anbieter Craps im Bonusumsatz berücksichtigt, variiert. Die Aktionsbedingungen listen die zugelassenen Spiele meist explizit auf. Wer einen Bonus aktiviert, sollte prüfen, ob Craps zu 100 Prozent, anteilig oder gar nicht zum Umsatz beiträgt — und ob Einsätze auf Tischspiele überhaupt zählen. Bei vielen internationalen Craps-Anbietern ist der Spielbeitrag auf 5 bis 20 Prozent begrenzt, was den effektiven Umsatzbedarf vervielfacht.

Die Berechnung des realen Aufwands folgt einer einfachen Logik: Erforderlicher Umsatz = Bonusbetrag × Wettfaktor. Wer also einen Bonus von CHF 200.– mit einem 30-fachen Wettfaktor erhält, muss CHF 6’000.– umsetzen, bevor eine Auszahlung möglich wird. Bei 36 Spielrunden pro Minute und einem Einsatz von CHF 5.– pro Wette entspricht das rund 200 Minuten reinem Tischspiel-Umsatz — eine grobe Schätzung, die je nach Spielgeschwindigkeit und Einsatzhöhe deutlich abweicht.

Was der Bonus wirklich kostet, hängt vom Hausvorteil ab. Craps zählt zu den casino-freundlichsten Tischspielen überhaupt: Die Pass-Wette hat 1,41 Prozent Hausvorteil, Don’t Pass 1,40 Prozent. Bei einem erforderlichen Umsatz von CHF 6’000.– bedeutet das einen erwarteten Verlust von rund CHF 85.–, bevor der Bonus freigespielt ist. Wer auf Any-Seven (Hausvorteil 16,67 Prozent) oder Place-Wetten auf 5/9 (4,00 Prozent) ausweicht, zahlt deutlich drauf. Die Höhe des Bonus sagt wenig über seinen Wert; die Bedingungen und das eigene Spielverhalten entscheiden.

Spielauswahl, Anbieter und Live-Tische für Craps in der Schweiz

Craps ist im Portfolio der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter keine Selbstverständlichkeit. Die Auswahl reicht von klassischen Spielbank-Spielen wie Roulette und Blackjack bis zu Slot-Maschinen und Live-Dealer-Tischen; Craps wird nur von einem Teil der Anbieter im Live-Bereich oder als RNG-Variante geführt. Die Verfügbarkeit sollte vor der Registrierung direkt auf der Anbieter-Seite geprüft werden.

Das Spiel selbst funktioniert einfach: Der Shooter wirft zwei Würfel. Sieben oder Elf beim Come-Out-Wurf bedeuten sofortiger Gewinn (Natural); Zwei, Drei oder Zwölf bedeuten sofortiger Verlust (Crap). Alle anderen Augenzahlen (4, 5, 6, 8, 9, 10) werden zum Point, und der Shooter wirft weiter, bis er den Point trifft (Gewinn) oder eine Sieben (Verlust). Die Wetten — Pass, Don’t Pass, Come, Don’t Come, Odds, Place, Any Seven — unterscheiden sich erheblich im Hausvorteil. Pass und Don’t Pass liegen bei 1,41 bzw. 1,40 Prozent. Odds-Wetten hinter dem Point zahlen ohne Hausvorteil (0 Prozent). Place-Wetten auf 6 oder 8 zahlen 7:6 bei 1,52 Prozent Hausvorteil; auf 5 oder 9 sind es 4,00 Prozent. Die Any-Seven-Wette zahlt 4:1, kostet aber 16,67 Prozent Hausvorteil — eine der teuersten Wetten im Casino.

Wer auf Dauer spielen will, setzt auf Wetten mit niedrigem Hausvorteil. Die Kombination aus Pass- oder Don’t-Pass-Wette mit voller Odds dahinter ist mathematisch der beste Weg, an einem Craps-Tisch zu spielen. Anything-Prop-Wetten (Hardways, Any Seven, Any Craps) sind trotz hoher Auszahlungen langfristig Verluste.

Die Geschichte des Spiels hilft, die Verbreitung in der Schweiz einzuordnen: Craps entstand aus dem europäischen Hazard und wurde um 1907 durch John H. Winn in den USA standardisiert. In Europa fristete das Spiel lange ein Nischendasein. Schweizer Casinos konzentrieren sich traditionell auf Roulette, Blackjack und Poker — Craps gehört nicht zum Kernangebot der meisten Häuser. Online ist die Lage ähnlich: Wer Craps sucht, findet es, aber nicht bei jedem Anbieter.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos der Schweiz im Vergleich

Die folgende Tabelle ordnet die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter nach Gründungsdatum des Online-Auftritts und dahinterstehendem landbasierten Casino. Sie ist keine Rangliste — sie zeigt die Struktur des Marktes.

Online-Plattform Hintergründe Online seit Craps im Angebot
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 nicht bestätigt
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 nicht bestätigt
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 nicht bestätigt
mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 nicht bestätigt
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 nicht bestätigt
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 nicht bestätigt
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 nicht bestätigt
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 nicht bestätigt
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025 nicht bestätigt
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 nicht bestätigt

Die Tabelle zeigt die Geschlossenheit des Marktes: Jeder Online-Auftritt gehört zu einem landbasierten Casino, das seit Jahrzehnten in der Schweiz operiert. Die Online-Sparten sind keine eigenständigen Marken — sie tragen den Namen des Stammhauses. Für Spieler bedeutet das: Wer in einem Online-Casino spielt, spielt unter demselben Dach wie in der Spielbank vor Ort, mit denselben Schutzmassnahmen.

Ob Craps im Portfolio eines Anbieters verfügbar ist, geht aus den öffentlich zugänglichen Zahlungs- und Spielinformationen nicht eindeutig hervor. Anbieter, die Craps führen, listen es in der Spielübersicht unter «Tischspiele» oder «Live Casino». Wer vor der Registrierung sicher gehen will, prüft die Lobby des Anbieters im Demo-Modus oder kontaktiert den Support.

Swiss4Win — das Online-Angebot von Casino Lugano

Swiss4Win ist die digitale Plattform von Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Einzahlungen sind ab CHF 10.– per TWINT möglich, ohne Zusatzgebühren, mit sofortiger Gutschrift nach Bestätigung in der TWINT-App. Die Mindesteinzahlung von CHF 10.– gilt als Standard unter den Schweizer Anbietern. Ob Craps im Spielportfolio geführt wird, ist auf den öffentlich zugänglichen Seiten nicht eindeutig dokumentiert.

Das Angebot richtet sich an Spieler im Tessin und der italienischsprachigen Schweiz, die einen zweisprachigen oder italienischsprachigen Support erwarten. Für Spieler in der Deutschschweiz bleibt die Seite bedienbar, allerdings primär auf Italienisch.

Pasino — das Online-Angebot von Casino Meyrin Pasino ist seit dem 16. November 2020 online und gehört zu Casino Meyrin am Genfersee. Die Plattform akzeptiert eine breite Palette an Zahlungsmethoden: Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung. Mindesteinzahlung CHF 10.–, Mindestauszahlung CHF 0.01. Die Mindestauszahlung von einem Cent ist ungewöhnlich niedrig — die meisten Anbieter setzen hier CHF 10.– an.

Französischsprachige Spieler finden hier eine Plattform mit Genfer Wurzeln. Craps gehört nicht zum nachweislich dokumentierten Standardportfolio.

StarVegas — das Online-Angebot von Casino Interlaken StarVegas ist die Online-Verlängerung von Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 verfügbar. Für Einzahlungen akzeptiert die Plattform VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–. Die breite Auswahl an E-Wallets und Prepaid-Optionen spricht Spieler an, die Kreditkarten meiden.

Ob Craps im Spielportfolio angeboten wird, geht aus den öffentlichen Zahlungsinformationen nicht hervor. Interlaken als Tourismusstandort bedient ein internationales Publikum — Craps wäre für diesen Markt naheliegend, aber ohne Bestätigung bleibt es bei der Annahme.

mycasino — das Online-Angebot von Grand Casino Luzern mycasino gehört zu Grand Casino Luzern und ist seit dem 22. August 2019 online — einer der ältesten Online-Auftritte der Schweiz. Die Mindestauszahlung beträgt CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Die Plattform gehört zu den etablierten Namen im Deutschschweizer Markt.

Die Verfügbarkeit von Craps ist in den Zahlungs-AGB nicht dokumentiert. Spieler, die gezielt Craps suchen, müssen die Spielübersicht prüfen oder den Support kontaktieren.

Admiral — das Online-Angebot von Casino Mendrisio

Admiral ist der jüngste ESBK-lizenzierte Online-Auftritt vor Casineo und seit dem 16. Juli 2025 online, als digitale Verlängerung von Casino Mendrisio. Für Ein- und Auszahlungen akzeptiert die Plattform Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint.

Der späte Start bedeutet eine kürzere Marktpräsenz, aber Admiral gehört als Marke international zu den bekannteren Casino-Anbietern. Die Schweizer Plattform ist allerdings strikt vom internationalen Geschäft getrennt — Lizenz, Spielerschutz und Spielportfolio unterliegen dem BGS.

Casino777 — das Online-Angebot von Casino Davos Casino777 gehört zu Casino Davos und ist seit dem 9. September 2019 online. Für Einzahlungen akzeptiert die Plattform Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung — und erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die gebührenfreie Einzahlung über alle unterstützten Methoden ist im Schweizer Markt nicht selbstverständlich.

Craps ist im Spielportfolio nicht eindeutig dokumentiert. Casino777 führt international auch Tischspiele; die Schweizer Plattform folgt einem eigenen Spielekatalog.

Casineo — das Online-Angebot von Casino Locarno Casineo ist das neueste ESBK-lizenzierte Online-Casino der Schweiz, gestartet am 17. März 2026 als digitale Verlängerung von Casino Locarno. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Zahlungsmethoden CHF 10.–; angeboten werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance.

Als jüngster Anbieter hat Casineo noch kein vollständig dokumentiertes Spielportfolio in den öffentlich zugänglichen Quellen. Spieler, die sich für Craps interessieren, müssen die Lobby prüfen.

7melons — das Online-Angebot von Grand Casino Bern

7melons gehört zu Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Für Einzahlungen akzeptiert die Plattform TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–; bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.– — ein ungewöhnlich hoher Wert, der eher institutionelle Nutzer anspricht.

Der Name «7melons» spielt auf die Sieben — die häufigste Würfelsumme beim Craps. Das könnte auf ein Craps-Angebot hindeuten, ist aber kein Beleg.

Swiss Casinos — das Online-Angebot von Casino Pfäffikon

Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) ist seit dem 2. September 2019 online und gehört zu Casino Pfäffikon, dem Stammhaus der Swiss Casinos Gruppe. Für Einzahlungen akzeptiert die Plattform Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung — die breiteste Kartenakzeptanz im Schweizer Markt, inklusive Diners Club und Discover, die bei keinem anderen ESBK-Anbieter gelistet sind.

Craps ist im Spielportfolio nicht eindeutig dokumentiert. Swiss Casinos positioniert sich als etablierter Vollsortimenter; ob Craps dazugehört, muss direkt geprüft werden.

Jackpots — das Online-Angebot von Grand Casino Baden Jackpots ist das älteste ESBK-lizenzierte Online-Casino der Schweiz, online seit dem 5. Juli 2019, als digitale Verlängerung von Grand Casino Baden. Für Einzahlungen akzeptiert die Plattform TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Die Spielsperre bei Jackpots gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein.

Ob Craps angeboten wird, geht aus den öffentlichen Zahlungsinformationen nicht hervor. Jackpots ist eine der bekanntesten Schweizer Online-Marken und bedient ein breites Publikum.

Funktionsweise und Grundprinzip des Online-Casino-Spiels in der Schweiz

Wer in einem Schweizer Online-Casino spielt, durchläuft drei Schritte: Registrierung mit vollständiger Identitätsprüfung, Einzahlung in Franken über zugelassene Methoden und Spiel mit gesetzlich verankerten Schutzmechanismen.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — beste craps online casinos schweiz
Pasino akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

Die Registrierung verlangt die Vorlage eines Ausweisdokuments und die Verifizierung der Adresse. Anonyme Konten sind nicht möglich. Die Einzahlung erfolgt über TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung oder lizenzierte E-Wallets. Kryptowährungen werden nicht akzeptiert.

Nach der Einzahlung stehen Spielern Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits zur Verfügung, die sie selbst setzen können. Bei häufigem oder hohem Spiel müssen Anbieter Nachweise der finanziellen Verhältnisse einfordern; fehlen Unterlagen oder sind die Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt. Das Sozialkonzept jedes Anbieters regelt die Details.

Die Spielsperre ist das schärfste Instrument: Sie gilt anbieterübergreifend für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfällt.

Rechtslage und Konzessionierung in der Schweiz

Das Geldspielgesetz (BGS) regelt seit dem 1. Januar 2019 das gesamte Glücksspielwesen der Schweiz. Es unterscheidet zwischen Spielbankenspielen (Lotterien, Sportwetten ausgenommen), die unter die Konzessionspflicht der ESBK fallen, und Lotterien/Sportwetten, die von Gespa (bis 2020 Comlot) beaufsichtigt werden.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — beste craps online casinos schweiz
StarVegas akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard.

Für Online-Casino-Spiele gilt ein zentrales Prinzip: Es gibt keine eigenständige Online-Lizenz. Nur ein landbasiertes Schweizer Casino mit einer eidgenössischen Konzession darf sein Angebot online erweitern. Stand März 2026 besitzen genau zehn Häuser eine solche Erweiterung. Die Liste ist abschliessend — ein ausländischer Anbieter kann keine Schweizer Lizenz erhalten.

Für Spieler bedeutet das: Wer auf einer Plattform ohne ESBK-Konzession spielt, spielt auf einer unkonzessionierten Seite. Solche Seiten werden nach Art. 86 BGS auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf DNS-Ebene blockiert. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber ohne Schweizer Schutz spielen und ihre Gewinne ab dem ersten Franken versteuern müssen.

Die Werberegeln (Art. 74 BGS) verbieten aufdringliche oder irreführende Werbung sowie Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Für unkonzessionierte Spiele darf gar nicht geworben werden. Boni sind nicht per se verboten, müssen aber transparent sein.

Spielerschutz, Spielsperre und Sozialkonzept

Das Schweizer Modell setzt auf Prävention statt auf Verbote. Drei Mechanismen greifen ineinander:

Selbst gesetzte Limits. Spieler können eigene Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits festlegen. Diese Limits werden vom Anbieter technisch erzwungen.

Anbieter-Sperren. Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, müssen Nachweise ihrer finanziellen Verhältnisse vorlegen. Fehlen Unterlagen oder sind die Verhältnisse unzureichend, wird das Konto gesperrt.

Anbieterübergreifende Spielsperre. Eine Spielsperre bei einem Anbieter gilt automatisch für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht.

Für Spieler mit problematischem Spielverhalten gibt es Hilfsangebote wie die Beratungsstelle spielerschutz.swisscasinos.ch. Die Plattform bietet Informationen zu Prävention, Selbsteinschätzung und Anlaufstellen für Angehörige.

Häufige Fragen zu Craps und Online-Casinos in der Schweiz

Ist «Craps online» in der Schweiz legal?

Craps darf nur von ESBK-konzessionierten Online-Casinos angeboten werden. Alle zehn Anbieter sind digitale Verlängerungen Schweizer Spielbanken und unterliegen dem Geldspielgesetz. Ausländische Plattformen ohne Schweizer Konzession sind unzulässig und werden auf der Sperrliste geführt. Spieler auf solchen Plattformen spielen ohne Schweizer Schutz und müssen ihre Gewinne voll versteuern.

Woran erkenne ich ein ESBK-lizenziertes Online-Casino?

Jedes lizenzierte Online-Casino gehört zu einem Schweizer Stammhaus und trägt dessen Namen oder einen Markennamen desselben Betreibers. Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, die regelmässig aktualisiert wird. Im Zweifel lässt sich die Lizenz dort prüfen. Anbieter ohne Schweizer Stammhaus oder mit ausländischer Lizenz sind nicht zugelassen.

Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre kann bei jedem konzessionierten Anbieter beantragt werden und gilt automatisch für alle Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfällt. Anbieter können Spieler auch aufgrund fehlender finanzieller Nachweise sperren. Die Spielsperre ist das schärfste Instrument im Schweizer Spielerschutz.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus Schweizer Online-Casinos mit ESBK-Lizenz sind bis CHF 1’000’000.– (indexiert, rund CHF 1,07 Mio. für 2026) steuerfrei. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus unkonzessionierten oder ausländischen Plattformen sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Unkonzessionierte Seiten, die sich an Schweizer Spieler wenden, werden nach Art. 86 BGS auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf DNS-Ebene blockiert. Die ESBK geht aktiv gegen solche Angebote vor. Spieler machen sich nicht strafbar, tragen aber das volle Risiko: kein Spielerschutz, keine Auszahlungsgarantie, keine steuerfreien Gewinne.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Alle zehn ESBK-Anbieter akzeptieren TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Hinzu kommen je nach Anbieter Apple Pay, paysafecard, Skrill, Neteller und Banküberweisung. Mindesteinzahlung ist meist CHF 10.–. Kryptowährungen wie Bitcoin werden nicht akzeptiert; das BGS verlangt vollständige Identitätsprüfung, die mit anonymen Krypto-Zahlungen nicht vereinbar ist.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Freispiele Hub”.

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